Berufsbegleitend studieren: Master-Studium Medizinische Informatik an der UMIT Tirol

Berufsbegleitend studieren: Master-Studium Medizinische Informatik an der UMIT Tirol

von -

Sie möchten sich berufsbegleitend weiterbilden und Experte für die Digitalisierung im Gesundheitswesen werden? Die Tiroler Privatuniversität UMIT bietet ab Herbst 2021 das weiterbildende Master-Studium Medizinische Informatik an. 

Qualifizierte Medizinische Informatiker werden in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Gesundheitsindustrie sehr nachgefragt. Aus diesem Grund bieten die UMIT Tirol ab Herbst 2021 das neue weiterbildende Master-Studium „Medizinische Informatik“ an. Der Studiengang richtet sich an Absolventen mit einem Bachelor-Abschluss in einem einschlägigen Fachbereich.

Das vergangene Jahr hat wieder einmal eindrücklich die enormen Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen aufgezeigt. Anwendungen wie virtueller Arztbesuch, mobile Gesundheits-Apps, intelligente und vernetzte Patientenakten oder „KI“ für die Entscheidungsunterstützung sind für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung essentiell. Neue leistungsfähige Methoden der Analyse gesundheitsbezogener Daten ermöglichen tiefe Einsichten für die medizinische Forschung („Data Science“). Diese Entwicklungen werden das Gesundheitssystem der Zukunft nachhaltig voranbringen und die Gesundheitsversorgung verändern.

Die Medizinische Informatik ist die Schlüsseldisziplin für diese Entwicklungen und damit weit mehr als „Computer im Gesundheitswesen“. Sie beschreibt, wie medizinische Informationen und klinisches Wissen entsteht, wie dieses geteilt und wie es in Patientenversorgung und Forschung sinnvoll genutzt wird. Die Medizinische Informatik treibt die Entwicklung der Gesundheitsversorgung maßgeblich voran und ist heute so wichtig wie Anatomie und Pathologie im letzten Jahrhundert.

5 Gründe für ein Studium an der Privatuniversität Tirol

  1. Die UMIT Tirol kann Medizininformatik, und das seit 20 Jahren – Die Absolventen sind national und international in Top-Positionen tätig.
  2. Sie bringt Wissenschaft und Praxis zusammen – Die Studierenden profitieren von einem breiten Netzwerk an Kooperationspartnern aus Industrie, Gesundheitsversorgung und Forschung.
  3. Studenten sind keine Nummer, sondern Teil eines motivierten Teams – Studenten lernen und lehren in kleinen Gruppen mit engagierten Studierenden und Lehrpersonen und pflegen direkten Kontakt miteinander.
  4. Studenten sind auf der sicheren Seite – Die Qualität des Studiums wurde bereits durch die European Federation of Medical Informatics, der Europäischen Fachgesellschaft für Medizinische Informatik, geprüft und offiziell bestätigt. Die staatliche Akkreditierung durch die AQ Austria ist bereits beantragt.
  5. Die Privatuniversität blickt über den Tellerrand – Englisch als Studiensprache, Möglichkeiten für ein Auslandssemester bei Partneruniversitäten und renommierte Lehrpersonen bieten national wie international exzellente Berufsaussichten in vielfältigen, spannenden und zukunftssicheren Berufsfeldern.

Master Studiengang Medizinische Informatik auf einen Blick:

  • Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
  • Regelstudienzeit | Credits: 4 Semester | 120 ECTS 
  • Zulassungsvoraussetzungen: Hochschulabschluss in einschlägigem Fachbereich + Aufnahmegespräch
  • Sprache: Englisch
  • Organisationsform: blended-learning (Präsenztage + Online)
  • Studiengebühren pro Semester: 490,00 €
  • Nächste Bewerbungsfrist: n.a.
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studienort: UMIT TIROL und online-gestützt

Zielgruppe

Für das Studium der Medizinischen Informatik kann folgender Personenkreis zugelassen werden: 

  • Bachelor-Absolventen der Medizinischen Informatik, die ihre Ausbildung nun wissenschaftlich orientiert und mit Anschlussfähigkeit zur Promotion fortführen wollen;
  • Bachelor-Absolventen der Informatik, die ihre berufliche Zukunft im Gesundheitswesen sehen und daher nun eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung in Medizinischer Informatik (mit Anschlussfähigkeit zur Promotion) suchen;
  • Bachelor-Absolventen aus Mechatronik, Medizintechnik oder vergleichbaren technischen oder ingenieurswissenschaftlichen Fächern, die ihre berufliche Zukunft im Gesundheitswesen sehen und daher ihre Ausbildung in der Medizininformatik wissenschaftlich fundiert und mit Anschlussfähigkeit zur Promotion fortsetzen wollen;
  • Bachelor-Absolventen aus naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fächern (wie Medizin, Physik, Biochemie,  Psychologie, Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaften), die bereits ein ergänzendes Aufbaustudium in Informatik oder Medizintechnik absolviert haben und nun eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung in Medizinischer Informatik mit Anschlussfähigkeit zur Promotion fortsetzen wollen.

Mit allen Bewerbern wird ein Aufnahmegespräch geführt, welches der Abklärung von Vorerfahrungen, Motivation und persönlicher Ziele sowie dem Kennenlernen und der persönlichen Beratung dient.

Berufsbegleitend studieren

Das Studium kombiniert fixe wöchentliche Präsenztage an der UMIT TIROL mit online-gestützten Studienphasen. Das Studium ist daher gut mit einer Teilzeit-Berufstätigkeit oder familiären Verpflichtungen vereinbar. Die Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL legt Wert auf eine intensive Ausbildung und einen engen persönlichen Kontakt zwischen Lehrpersonen und Studierenden. Deshalb werden pro Jahr max. 30 Studierende zugelassen.

Studienstruktur

Die primäre Studiensprache ist Englisch. Wahlfächer im 3. Semester finden auf Deutsch und Englisch statt. In den ersten zwei Semestern erfolgt eine fundierte fachliche und methodische Ausbildung in folgenden zentralen Themenbereichen der Medizinischen Informatik:*

  • Klinische Informationssysteme
  • Health Data & Decision Science
  • Gesundheitsvernetzung und TeleHealth
  • Biomedizinische Technik

Im dritten Semester erfolgt die individuelle fachliche Vertiefung und Profilbildung. Hierfür steht (im Modul 14) ein breites Angebot an individuell wählbaren Lehrveranstaltungen aus einem breiten Angebot der UMIT TIROL oder unserer internationalen Partneruniversitäten zur Verfügung. Im Praxisprojekt (Modul 15) wird ein konkretes Praxisproblem mit den erlernten Methoden in Kooperation mit einer Gesundheitseinrichtung oder einer Health IT-Firma bearbeitet. Dazu kann die Privatuniversität auf ihr breites Kooperationsnetzwerk – darunter z.B. die Tirol Kliniken – zurückgreifen. Im vierten Semester erfolgt die Erstellung und Verteidigung der Masterarbeit.

Berufsaussichten

Das Master-Studium ermöglicht den Absolventen vielfältige berufliche Tätigkeiten bei verschiedenen Arbeitgebern, so in öffentlichen und privaten Gesund­heits­einrichtungen, in Krankenhäusern und Pflege- und Sozialeinrichtungen, in der Health IT-Industrie (Software, Hardware, Medizintechnik), in Health IT-Beratungs­­unter­nehmen, in Einrichtungen der Sozialversicherungen und gesetzlichen Kranken­versicherungen, in Hochschulen und Forschungseinrichtungen, bei Herstellern von Medizinprodukten, in Gesundheitsbehörden, im öffentlichen Dienst sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Wichtige Kernaufgabe für Absolventen ist die Lösung relevanter Probleme aus Praxis oder Forschung durch Analyse, Konzeption, Einführung und Evaluation moderner IT-Lösungen im Gesundheitswesen sowie deren Betreuung und kontinuierliche Weiterentwicklung nach dem Stand von Praxis und Forschung.

Die beruflichen Einsatzmöglichkeiten liegen – abhängig von Vorqualifikation, individueller fachlicher Ver­tiefung und Berufserfahrung – u.a. in der IT-Projekt­leitung oder Team- oder Abteilungs­leitung in Gesundheitseinrichtungen oder in der Gesundheitsvernetzung, im Requirements Engineering, Solution Engineering oder Produktmanagement, in Software­-Qualitätssicherung, Vertrieb oder Kundenmanagement, in Zulassungs- und Qualitätsmanagement von Medizinprodukten, in der Beratung von Gesundheitseinrichtungen, in der klinischen Datenanalyse, in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie in der Mitarbeit oder Leitung von akademischen Forschungsprojekten. Zur bestmöglichen Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen ist das Qualifikationsprofil dabei auf die internationale Vergleichbarkeit der Ausbildung ausgerichtet, berücksichtigt aber natürlich auch den regionalen und nationalen Kontext.

Fotos und Grafiken: www.umit-tirol.at

Das HealthDataSpace-Redaktionsteam umfasst Digithurst und Telepaxx Mitarbeiter verschiedener Abteilungen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu relevanten Themen einbringen. Fragen, Feedback, Anregungen gerne an: marketing@healthdataspace.de

KEINE KOMMENTARE

Kommentieren