Wie es auch ohne DICOM E-Mail geht

Wie es auch ohne DICOM E-Mail geht

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DICOM E-Mail zum Übermitteln radiologischer Bilder zu verwenden – das ist ungefähr so praktisch wie hunderte Urlaubsfotos per E-Mail zu versenden. Wie es auch einfacher und vor allem ohne VPN-Zugänge funktioniert.  

Die Menge der Bilddaten nimmt stetig zu während gleichzeitig der Wunsch nach einem einfachen und schellen Datenaustausch wächst. Um die vielen Digitalfotos Ihres letzten Urlaubs allen Freunden und Bekannten zu zeigen, nutzen Sie wahrscheinlich einen sogenannten Cloud Service und versenden einfach nur den Freigabelink anstatt alle Fotos per E-Mail zu verschicken. Warum also wollen Sie nicht auch in der Radiologie auf neue Technologien setzen, die sich in vielen anderen Branchen bereits etabliert haben, sondern verwenden weiterhin DICOM E-Mail?

DICOM E-Mail doch nicht so praktisch

Das alte Mail Protokoll ist für große Datenmengen nicht gedacht und daher existieren zusätzlich noch konkurrierende Verfahren, wenn es um die Verschlüsselung von Dateninhalten geht. Wer glaubt, einen beliebigen Mail Client verwenden zu können und als Empfänger nur eine E-Mail öffnen zu müssen, der irrt. DICOM E-Mail erfordert auf beiden Seiten eine DICOM Infrastruktur, hat klare Anforderungen an einen spezifischen Mail Client sowie – wegen der großen Datenmengen – hohe Anforderungen an den Mailserver. Keine leichte Aufgabe für Ihren IT-Administrator.

Bilder sicher und bequem verteilen

Wenn es darum geht, aktuelle radiologische Anforderungen in eine nicht dafür gedachte Technik zu pressen, befindet sich DICOM E-Mail in einem stetigen „Hase und Igel“-Wettrennen. Doch es geht auch einfacher – mit einer datenschutzkonformen Health Cloud wie HealthDataSpace. Darin laden Sie medizinische Bilder und Befunde einfach hoch. Egal, ob Sie dies via DICOM, Verzeichnisscan (z.B. CD/DVD/USB Stick mit DICOM Daten) oder HL7 erledigen. Sobald das Hochladen beginnt, werden die Daten noch auf Ihrem Rechner verschlüsselt und erst dann in die Health Cloud gesendet. Dank sicherem Public- und Private-Key-Verfahren kann der Empfänger trotz Verschlüsselung die Patientennamen in Klartext lesen.

Ein weiterer Vorteil: Der Empfänger für das radiologische Bildmaterial benötigt nicht zwingend ein eigenes PACS. In HealthDataSpace ist bereits ein DICOM Viewer integriert, der im Webbrowser läuft. Egal wo Sie Patientendaten betrachten, Sie hinterlassen dabei keine sensiblen Informationen auf dem von Ihnen verwendeten System. Und weil HealthDataSpace unabhängig von Geräten und Betriebssystemen funktioniert, können Sie es auf Desktop-PC, Laptop, Tablet oder Smartphone verwenden – eben wie einen zeitgemäßen Cloud Service, der noch dazu datenschutzkonform ist.

 

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Marc Pickardt
Marc Pickardt ist Product Owner für HealthDataSpace und verantwortet das HL7-Geschäft von Digithurst. Er verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Medizin-IT und ist als Dozent für eHealth Technologien tätig. Seit 2016 ist Marc Pickardt Mitglied des Vorstandes der GesundheitsregionNORD e.V. und leitet darüber hinaus den Arbeitskreis eHealth des Cyber-Sicherheitsrates Deutschland e.V. Bei Fragen schreiben Sie gerne an: mpickardt@healthdataspace.de