Radiologie der Zukunft: Warum Sie per Video mit Patienten kommunizieren sollten

Radiologie der Zukunft: Warum Sie per Video mit Patienten kommunizieren sollten

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    Online werden immer mehr Videos angeschaut und die Bewegtbilder eignen sich hervorragend, um Patienten einen Eindruck von Ihrer Praxis zu vermitteln, um Ängste zu nehmen oder Untersuchungsmethoden zu erklären. Wie Sie das Potenzial von Patienten-Videos für Ihre Radiologie nutzen.

    Branchenexperten zufolge wird Video im Jahr 2015 für 57 Prozent des Internetaufkommens verantwortlich sein. Besonders häufig werden Videos auf mobilen Geräten aufgerufen. Eingebundene Videos sorgen somit auch dafür, dass die eigene Website bei Suchergebnissen die vorderen Plätze belegt. Und es verwundert kaum, dass die zweitgrößte Suchmaschine der Welt YouTube heißt. Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter teilen Nutzer vermehrt Videos mit ihren Freunden und Bekannten. Für Radiologen bieten sich durch Videos ganz neue Möglichkeiten, mit ihren Patienten zu kommunizieren. Welche das sind, zeigen die folgenden Beispiele.        

    So nutzen Radiologen Videos heute

    In seinem YouTube-Kanal erklärt Dr. med. Mathias Handwerker wie Kernspintomographie, Computertomographie sowie bestimmte Untersuchungen in seiner Radiologie ablaufen, wozu Kontrastmittel bei der Kernspintomographie eingesetzt wird und was ein Röntgenpass ist. Zum Thema Platzangst befragt der Radiologe aus Karlstadt seine Patienten nach der MRT-Untersuchung. Die YouTube-Videos sind auch auf seiner Praxis-Website eingebunden. Das meist gesehene Video (zur Kernspintomographie) zählt bereits über 80.000 YouTube-Aufrufe. Die zahlreichen Kommentare und Fragen darunter beantwortet Dr. Handwerker sehr ausführlich.  

    Der YouTube-Kanal „Radiologie TV“ von Dr. med. Isabelle Redenius richtet sich zwar vornehmlich an erfahrene sowie angehende Radiologen und an andere Ärzte sowie Medizinstudenten, aber auch interessierte Patienten finden darin hilfreiche Informationen und verstehen dank der anschaulichen Erklärungen radiologische Bilder besser. Am meisten angeschaut: Das Video zum Bandscheibenvorfall in MRT wurde bisher über 28.000 Mal aufgerufen.

    Der nächste Schritt: Video-Sprechstunde zur Live-Kommunikation

    Seit kurzem testet die Techniker Krankenkasse mit ausgewählten Hautärzten die Video-Sprechstunde im Praxisalltag. Per Video-Chat konsultieren Patienten ihren Arzt, nachdem sie einen Termin vereinbart und im virtuellen Wartezimmer Platz genommen haben. Die Online-Sprechstunde eignet sich zur Nachsorge, um kurze Rückfragen zu klären, eine Zweitmeinung einzuholen oder erste Informationsgespräche zu führen. Studien zufolge wünschen sich Patienten mehr digitale Kontaktmöglichkeiten mit ihrem Arzt und wären auch bereit, sich bei kleineren Beschwerden ausschließlich online behandeln zu lassen.

     

    Weiterführende Links

    http://t3n.de/news/video-marketing-2015-diese-25-630080/video-marketing-2015-tipps/

    https://my.healthdataspace.org/techniker-krankenkasse-online-video-sprechstunde/

     

    Bildnachweis: ©photodune.net / AndreyPopov

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