Die neue Generation von Ärzten arbeitet enger zusammen

Die neue Generation von Ärzten arbeitet enger zusammen

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    Die jungen Ärzte machen einiges anders als ihre erfahreneren Kollegen. Eine Studie hat die beiden Altersgruppen verglichen und zeigt deren Unterschiede.

    Was unterscheidet den Millennial-Arzt (nach 1980 geboren) von seinem älteren Kollegen? inVentiv Health hat die Einstellungen und Arbeitsmethoden von 100 Millennial-Ärzten mit denen von 100 Nicht-Millennial-Ärzten verglichen. Die Studie stellt fest, dass die Ärzte der sogenannten Generation Y sich besonders gerne mit Kollegen austauschen. Aus diesen Kontakten gewinnen sie 52 % ihrer Informationen. Diesen Wunsch nach kollaborativem Austausch hegen hingegen nur 18 Prozent der älteren Ärzte.

    66 Prozent der Millenial-Ärzte ändern ihren Umgang mit den Patienten, weil sie eine neue Arzt-Patienten-Beziehung pflegen möchten. Dabei neigen Millennial-Ärzte dazu, Informationen für ältere Patienten zu vereinfachen. Ihre älteren Kollegen hingegen vereinfachen medizinische Informationen für jüngere Patienten. 71 Prozent der „Digital Native Ärzte“ begrüßen es, wenn sich ihre Patienten vorab im Internet informieren. Dennoch lassen sich nur 23 Prozent in ihrer Medikamentenwahl vom Patientenwunsch beeinflussen. Bei Nicht-Millennial-Ärzten sind dies hingegen 41 Prozent.

     

     

    Foto: ©photodune.net / Wavebreakmedia

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