Jeder Siebte würde seine Gesundheitsdaten preisgeben

Jeder Siebte würde seine Gesundheitsdaten preisgeben

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    Vorsorgeuntersuchung gegen Gesundheitsdaten – so könnte ein Handel mit der Krankenkasse aussehen. Jeder Siebte wäre unter bestimmten Bedingungen bereit, seine Medizindaten z.B. der Krankenkasse weiterzugeben.

    Zu diesem Schluss kommt die Meinungsumfrage von TNS Infratest, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. beauftragt hatte. Wer zu einer Datenweitergabe bereit ist, knüpft dies jedoch an Bedingungen und möchte z.B. selbst entscheiden, welche gesundheitsbezogenen Daten wem und wie lange freigegeben werden. Von der Krankenkasse bezahlte Vorsorgeuntersuchungen gehören dabei zu den Gegenleistungen, die von den zur Datenweitergabe Bereitwilligen am meisten beansprucht würden – von Berufstätigen sogar noch häufiger als von Nicht-Berufstätigen. Es folgen Gutschriften, bezahlte Präventionskurse und Prämien.  

    Ältere Menschen offener für Datenweitergabe als jüngere

    Jedoch steht die Mehrheit der Befragten (65 Prozent) der Weitergabe gesundheitsbezogener Daten weiterhin skeptisch gegenüber und wäre auch im Fall einer Gegenleistung nicht bereit, sensible personenbezogene Daten offenzulegen. Überraschend dabei: Menschen, die 60 Jahre und älter sind, wären zur Datenweitergabe eher bereit als die Jüngeren (14 bis 29 Jahre).   

     

    Grafik: © flaticon.com / Freepik

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